Kelsterbach 1 - Eppstein 1: Endstation Viertelfinale

Wie in der vergangenen Runde waren die Partien umkämpft und dauerten bis spät in die Nacht.

Letztendlich konnten sich die Kelsterbacher knapp, aber wohl verdient, wenn man den Wettkampf Revue passieren lässt, durchsetzen.

Das Zünglein an der Waage sollte das erste Brett sein, an dem Carsten Kreiling sein Glück gegen den Kelsterbacher Spitzenmann Erich Zweschper versuchte, der in Eppsteiner Kreisen auch Blitzgott genannt wird, was wohl auf seine Fertigkeiten im Umgang mit wenig Bedenkzeit hinweist und machte seine Sache mehr als gut. Trotz des Umstandes 45 Minuten weniger Bedenkzeit zu haben, teilte sich Kreiling diese geschickt ein, sodass ihm davon während der Zeitnotphase ausreichend übrig blieb. Die Eppsteiner setzten bei dem Stand von 1:2 alles auf einen Sieg. Dieser war zum Greifen nahe, aber bei einer Abwicklung unterlief Kreiling ein kleiner Fehler, der Zweschper ins Dauerschach entkommen ließ.

An den anderen Brettern überzeugte Dirk Windhaus gegen Michael Maeding und glich postwendend die unglückliche Niederlage von Michael Friedrich gegen Stefan Grätzer aus. Eine Stunde später strich Christoph Doll, dem während der Eröffnung ein Fingerfehler passierte, gegen Peter Köstler die Segel.

Der Endstand:

Kelsterbach 1 - Eppstein 1 2,5:1,5