Frohe Kunde am Rande der diesjährigen Eppsteiner Stadtmeisterschaften (siehe separaten Bericht): Dank des Rückzugs von Wolfhagen III bleibt Eppstein I jetzt doch in der Hessenliga, nachdem sportlich zunächst der Abstieg in die Verbandsliga gedroht hatte. Der drittletzte Platz reicht nun doch zum Klassenerhalt, nachdem eine Mannschaft weniger absteigen muss. Ein versöhnliches Ende einer äußerst zerfahrenen Saison.
Es ziehen sich im deutschen Schach mehr und mehr Rückzüge bis unten durch. In der Bundesliga zogen Wolfhagen und Deizisau zurück, in der zweiten Bundesliga Göggingen, in der Oberliga Südwest Neuberg, alles natürlich mit Auswirkungen auf Auf- und Absteiger. Darüber, warum es aktuell zu so vielen Rückzügen kommt, kann nur spekuliert werden. In den meisten Fällen geht es natürlich ums Geld bei steigenden Übernachtungs- und Reisekosten. Aber in vielen Fällen schwindet auch die Bereitschaft in den Vereinen, den großen organisatorischen Aufwand in den höheren Ligen wie Reisen, Liveübertragungen und Unterbringung der Spieler zu stemmen. Ausführlich nimmt der Deizisauer Chef Sven Noppes zu den Gründen des Bundesligarückzugs beim Schachverband Württemberg Stellung. Auch in der Frauenbundesliga sind Rückzüge nicht ausgeschlossen, hier ist der Anmeldeschluss im Gegensatz zur Schachbundesliga erst Anfang Juni.
Sei’s drum, unverhofft hat die Eppsteiner Erste die Chance, es in der kommenden Saison in der Hessenliga besser zu machen als in der abgelaufenen Saison, jetzt wieder mit der gewohnten Ligastärke von 10 Mannschaften. Für die kommende Saison sucht man dann auch Verstärkungen aus der Region. Interessierte Spielerinnen oder Spieler können sich gerne bei uns melden unter vorstand@svgeppstein.de.
Die neue Saison beginnt früh: Schon am 6. September startet die Saison 2026/27.
